Die Texte des Gottesdienstes wurden in zwei Sprachen gelesen von Halina Vergara de Walter, die aus Lima stammt und Lena Erdel, die als Voluntaria 1 Jahr in Peru war.
Neue Perupartnerschaft feierlich eröffnet
Die Texte des Gottesdienstes wurden in zwei Sprachen gelesen von Halina Vergara de Walter, die aus Lima stammt und Lena Erdel, die als Voluntaria 1 Jahr in Peru war.
Auch in den Fürbitten, die Jugendliche der KjG lasen, ging es um die gemeinsame Vision der Partnerschaft und die Hoffnung, an einer gerechteren Welt mitzuarbeiten.
Am Ende des Gottesdienstes wurde die Partnerschaft offiziell eröffnet.
Michael Göcke, Pfarrgemeinderat und Mitglied im Peru Ausschuss der Gemeinde, sprach davon, wie wichtig es ist, die Partnerschaft nicht nur als finanzielles Projekt zu sehen, sondern auch eine Spiritualität zu entwickeln. Partnerschaft soll auf den drei Säulen stehen: Kommunikation, Solidarität und Spiritualität. Durch Information und Austausch über die jeweilige Situation im Partnerland und im Gebet füreinander erhält die Partnerschaft ein Gesicht. Darin erfahren die Menschen hautnah die globale Dimension von Glauben und Kirche.
Als Gastgeschenk überreichte Michael Göcke eine Stola und Lena Erdel eine Partnerschaftskerze, die von Jugendlichen verziert wurde mit dem Partnerschaftssymbol und dem KjG Zeichen.
Pfarrer Bardales übergab als Geschenk ein Messgewand auf dem das Logo der Gemeinde San Jacinto in Chala aufgestickt ist.
Im Anschluss an den Gottesdienst ging es für die Gemeinde zum Mittagessen auf die Pfarrwiese.
Der Kaffee und Kuchenverkauf, den der Perukreis organisierte, erbrachte € 589 zugunsten der neuen Perupartnerschaft.
Für Interessierte zeigte Pfarrer Bardales eine Präsentation über Chala und das Leben der Menschen dort. Chala ist ein Fischerdorf an der Pazifikküste und liegt an der Panamericana südlich von Lima. Es kommen viele Menschen aus den Anden, um an der Küste Arbeit zu finden und einzukaufen.
(Auf der Seite des Perukreis von St. Jakobus finden sich einige pdf Dokumente mit Bildern aus der Präsentation von Padre Bardales Peru)
Außerdem gab es ein Treffen junger Erwachsener, der KjG-Hohensachsen die an einem partnerschaftlichen Jugendprojekt interessiert sind. Es wurden 2 Projektansätze herausgearbeitet, die nun in beiden Gemeinden und im gegenseitigen Austausch diskutiert und als gemeinsame Aktivitäten umgesetzt werden sollen.
Einzelne Mitglieder der Gemeinde und der KjG begleiteten Pfr. Bardales zu Besichtigungen der Städte Speyer und Heidelberg. Eine Weinlagenexkursion mit Weinprobe in Leutershausen stieß bei ihm auf besonders großes Interesse, da in der Prälatur Caraveli ebenfalls Wein angebaut wird. Zwischendurch besuchte er an zwei Tagen den Katholikentag in Münster, wo er privat untergebracht werden konnte. Ein weiteres Highlight war die Feier der Priesterjubliäen in unserer Seelsorgeeinheit in St. Marien bei der er die Gelegenheit nutzte eine große Anzahl von Gemeindemitgliedern und Priestern kennen zu lernen.
Am 16. Mai verließ er unsere Pfarrgemeinde St. Jakobus und bedankte sich überschwänglich für die grandiose Gastfreundschaft und intensive Zeit, die er insbesondere in St. Jakobus Hohensachsen und in der SE Weinheim-Hirschberg verbringen konnte. „Er habe sich gefühlt wie ein König“. Am 22. Mai wird er nun wieder in seinem Heimatland Peru in Chala zurückerwartet. In dieser ähnlich großen Pfarrei warten die Gemeindemitglieder gespannt auf seinen Bericht über die vielen Eindrücke seiner Reise und Begegnungen, die vielen Bilder und Geschichten die er erlebt hat.
Er hat mit seiner tollen bodenständigen Art sehr beeindruckt, so Michael Göcke in seinem Grußwort an die Gemeinde in Chala.





