Sternsinger Dankgottesdienst in St. Jakobus
Eine Gruppe Sternsinger blieb an der Eingangstüre stehen und sagte ihren Spruch zur diesjährigen Aktion auf, während das Segenszeichen „20 * C + M + B + 18“ an der Kirchentür angebracht wurde. So begann der Familiengottesdienst zu Dreikönig, in dem die Sternsinger den Abschluss ihrer diesjährigen Aktionen feierten. Im Anspiel nach dem Evangelium stellten die Sternsinger die Situation der ca. 60 Millionen Kinder in Indien vor, die täglich unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen arbeiten müssen um zum Lebensunterhalt ihrer Familie beizutragen.
Die drei Könige zeigten dann auf, wie ihnen durch die Spenden der Sternsinger geholfen wird. Auch in den Fürbitten wurde an die Kinder auf der Welt gedacht, die mit solch schwierigen Situationen klar kommen müssen und dadurch auch keine Möglichkeit haben zur Schule zu gehen.
Um diesen Kinder zu helfen und den Segen für das neue Jahr zu den Menschen nach Hause zu bringen, waren die Sternsinger in den bunten Königsgewändern in ihren Ferien seit dem 27. Dezember von Tür zu Tür gegangen. Als Sternsinger waren sowohl katholische als auch evangelische Kinder unterwegs. Dabei war ihnen das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion „Segen bringen – Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“ immer gegenwärtig.
In seiner Abschlussansprache bedankte sich Stefan Buchholz bei den insgesamt 120 Sternsingern, die in 37 Gruppen unterwegs waren und es geschafft hatten, alle Häuser in Lützelsachsen, Hohensachsen, Ritschweier und Großsachsen zu besuchen. Sie waren auch bei Regen und Kälte lange Wege gegangen, viele Treppen gestiegen und hatten viele Klingeln gedrückt um den Segen und ihre Botschaft zu überbringen und Spenden zu sammeln.Er bedankte sich auch beim Sternsinger-Team für die gute und reibungslose Organisation in den Sachsendörfern und bei allen Eltern, die im Hintergrund mitgeholfen hatten. „Die Aktion so wie sie in den Sachsendörfern durchgeführt wird, funktioniert nur, wenn Sie als Eltern der aktiven Sternsingerkinder mithelfen, beim Anziehen der Gewänder, mal ein Mittagessen zu machen oder auch als Betreuer mitzulaufen.“
Ein herzliches Dankschön erging auch an die Gemeinde, die ein tolles Spendenergebnis ermöglicht hat, das am Donnerstagabend dann bei über 20.000,-€ lag.




