Sternsinger der Sachsendörfer sind unterwegs

26.12.2018 | Aussendung der Sternsinger am 26.12.2018 in St. Josef Lützelsachsen

Am Ende des Gottesdienst am zweiten Weihnachtsfeiertag in St. Josef wurden die Sternsinger der Sachsendörfer gesegnet und ausgesandt. Fast 40 Sternsinger zogen mit ihren Gewändern in den Gottesdienst in Lützelsachsen am Stephanstag ein. Sie werden von 27.12. bis 5.1. in Lützelsachsen, Hohensachsen, Ritschweier und Großsachen von Tür zu Tür gehen und den Menschen den Segen "20*C+M+B+19" (Christus segne dieses Haus) für das neue Jahr bringen und um eine Spende für Kinder in Not bitten.

Kreide und Aufkleber werden gesegnet
Pfr. Ries hob bei seiner Predigt u.a. hervor, dass der erste Märtyrer der Christen, Diakon Stephanus, Opfer von Mißgunst und Neid wurde, obwohl er doch vor allem den Armen in Jerusalem geholfen habe.
Ähnlich wie die Sternsinger, denen es bei ihrer Aktion auch darum geht, armen Kindern zu helfen. Die Sternsinger könnten stolz sein auf ihren Einsatz, bei dem sie vielleicht an der ein oder andern Tür auch mal auf Unverständnis für ihr Anliegen stoßen könnten. Aber die meisten Menschen wüssten ja mittlerweile wer die Sternsinger seien und dass sie den Segen für das Neue Jahr bringen und um eine Spende für Kinder in Not bitten.

Auch Stefan Buchholz, der die Aktion in St. Jakobus koordiniert, bestärkte die Kinder, die in den nächsten Tagen in den Gewänder der „Drei Könige“ von Haus zu Haus gehen, zu versuchen alle Haushalte zu erreichen. Dies ist für viele Mitmenschen unseres Ortes auch ein Zeichen, dass sie dazugehören und nicht vergessen werden.

Das Motto der diesjährigen Aktion lautet „Segen bringen – Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“. Dies bezieht sich vor allem auf Kinder mit Behinderung, die gerade in ärmeren Ländern oft ausgegrenzt und teilweise sogar versteckt werden, aus Scham oder Überforderung der Eltern. In Lima, der Hauptstadt Perus, gibt es die Einrichtung "Yancan Huasy", die von den Sternsingern gefördert wird. Sie kümmert sich um Kinder mit Behinderung und deren Familien und hilft ihnen ihr Leben im normalen gesellschaftlichen Umfeld zu gestalten.

So bat er dann auch die Gemeinde, den Sternsingern freundlich die Türe zu öffnen und ihnen eine Spende zu geben, wenn sie kommen.

Den Sternsingern wünschte er viele Spaß und Freude in den nächsten 10 Tagen und bedankte sich schon jetzt für ihren Einsatz.